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+++ Update +++ Die Podiumsdiskussion in der Sankt Jacobi Kirche und vorangehende Führung im Stadt- und Regionalmuseum müssen coronabedingt ausfallen, wie die Stadtverwaltung mitteilt. Stattdessen wird die Debatte digital geführt. Die Redebeiträge werden regelmäßig als Interviewpakete zum Ende der der Woche auf der Homepage des Museums www.stadtmuseum-perleberg.de veröffentlicht. Die Bürger sind aufgefordert, Fragen an die Podiumsteilnehmer an die E-Mail Adresse museum@stadt-perleberg.de zu schicken.

Perleberg. Dienten Kriegergedächtnismale in den Kirchen der Prignitz der Erinnerung, Mahnung oder Glorifizierung? Welche Bedeutung besitzen sie heute? Kriegergedächtnismale polarisieren. Es lässt sich trefflich über sie streiten. Die im Stadt- und Regionalmuseum Perleberg gezeigte Sonderausstellung „Kriegergedächtnismale in den Kirchen der Prignitz. Kontinuität oder Wandel nach 1945?“ (12. Juli bis 15. November) verdeutlicht ihre Ambivalenz.

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Foto: Stadt Perleberg

Die Ausstellung will über ihre Geschichte aufklären, ihren wertvollen Quellencharakter aufzeigen und sich für ihren Erhalt einsetzen. Sie will das enorme Geschichtspotential sichtbar machen, das in diesen Gedächtnismalen steckt. Diese fordern zum Nachdenken über Krieg und Frieden, über Sinn oder Unsinn von Gedächtnismalen sowie über die Verantwortung jedes Einzelnen für den Frieden heraus.

» Anlässlich der Sonderausstellung lädt die Stadt Perleberg zu einer Podiumsdiskussion am Montag, 26. Oktober, um 19 Uhr in die St. Jacobi-Kirche in Perleberg ein. Vertreter aus den Bereichen Kunstgeschichte, Militär und Kirche werden über Vergangenheit und Zukunft der Gedächtnistafeln debattieren: 

  • Dr. Sylvia Müller-Pfeifruck (Kuratorin der Ausstellung),
  • Verena Mittermaier (Pfarrerin Perleberg),  
  • Direktor Oberst i.G. Prof. Dr. Matthias Rogg (Direktor Strategie & Fakultäten, German Institute for Defence and Strategic Studies (GIDS), das als eine Kooperation der Führungsakademie der Bundeswehr und der Helmut Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg gegründet wurde),
  • Friederike Höhn (Studium Militärgeschichte/Militärsoziologie in Potsdam, Redakteurin „die Kirche. Evangelische Wochenzeitung für Berlin, Brandenburg und die schlesische Oberlausitz“, Berlin),
  • Moderation: Anja Pöpplau (Leiterin des Stadt- und Regionalmuseums Perleberg).
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» Der Eintritt für die Podiumsdiskussion und Führung ist frei. Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis, dass beim Betreten der Kirche bis zum Hinsetzen eine eine Maske zu tragen ist und aufgrund der aktuellen Situation die Veranstaltung ggf. kurzfristig abgesagt werden muss.

PPA/pb


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